Nov

8

2011

Syriens Armee in Homs eingerückt

Abgelegt in Syrien

Die drittgrößte Stadt Syriens ist Ort großer Auseinandersetzungen

800.000 Menschen leben in Homs. Der Stadtteil Bab Amro gilt als Hochburg der Gegner von Präsident Baschar al Assad. Immer konkreter werden die Hinweise auf geradezu barbarische Massaker, wie der syrische Nationalrat mitteilt. Die Opposition spricht von einer Katastrophenstadt. Der Ruf nach internationalem Schutz wird laut. Am Wochenende sind durch den Angriff des syrischen Militärs 17 Menschen getötet worden.

Homs ist von Syriens Armee eingekesselt

Seit knapp einer Woche führt die syrische Armee dauerhaft schwere Angriffe mit Raketenbeschuss und Luftangriffen gegen die Aufständischen in der Stadt Homs durch. Die Lage in der Stadt ist angespannt. Aufgrund der Belagerung gelangen keine Lebensmittel und dringend benötigte Medikamente in die Stadt. Zivilisten und Familien können die Stadt nicht verlassen.

Am Wochenende kamen bei landesweiten Auseinandersetzungen zwischen syrischen Regierungstruppen und Demonstranten nach Berichten der syrischen Opposition 23 Menschen ums Leben. In der vergangenen Woche verpflichtete sich Syrien gegenüber der Arabischen Liga, keine Angriffe mehr gegen Demonstranten durchzuführen und politische Gefangene freizulassen. Auch sollen ausländische Journalisten nach Syrien einreisen dürfen.

Ähnliche Beiträge:

Einen Kommentar dazu schreiben: