Aug

27

2011

Geschah in Libyen wirklich eine Revolution?

Abgelegt in Libyen

Was in Libyen wirklich geschah und wie es von der Mainstream-Presse dargestellt wurde, wollen wir in diesem Artikel schildern.

Ursachen der Revolution in Libyen
Nehmen wir doch einfach mal nur die tatsächlichen Fakten völlig uninterpretiert von den Medien. In der Stadt Misrata fand sich eine handvoll Rebellen zusammen. Sie versuchten ein Armeedepot zu überfallen, um sich Waffen anzueignen. Und dies bestimmt nicht, um sie zum Selbstschutz ins eigene Haus zu bringen. Jeder Staat der Welt hätte die Pflicht, seine Bürger davor zu schützen.
Plötzlich wird diese Rebellengruppe zu einer Widerstandsarmee hoch stilisiert, erhält internationale Hilfe und weil man gerade so schön dabei ist, wird die bestehende Regierung als illegitim erklärt, der Regierungschef mit internationalem Haftbefehl gesucht und soll sich in Den Haag verantworten, obwohl man bis jetzt noch nicht schlüssig sagen konnte, wieso. Saddam Hussein hat man die Massenvernichtungswaffen auch angedichtet….

Verlauf der Revolution in Libyen
Jetzt tritt der Sohn von Gaddafi im Fernsehen auf und behauptet, dass seine Familie dem französischen Präsidenten…. „sehr behilflich war, in sein Amt zu kommen“ und dass dieser seine Drohungen gegen Libyen besser einzustellen habe.

Die Antwort war ein Militärschlag Frankreichs gegen Libyen. Wohlgemerkt Frankreichs im Alleingang. Kein Mandat von UNO oder NATO…..
Ein klar aggressiver Vorgang und massiver Verstoß gegen das Völkerrecht. Um das Ganze zu legitimieren, wurden die nötigen Vollmachten schnell ausgestellt, man hatte das ja sowieso gerade vor… und schon wurde aus einem Angriffskrieg eine NATO-Friedensaktion zur Rettung des libyschen Volkes.
Dabei stellt sich die Frage, ob diese wirklich gerettet werden wollen.

Wie oben schon bemerkt, beschränkten sich die Kämpfe geraume Zeit auf Misrata und eskalierten erst, als die NATO begann, die Rebellen zu unterstützen.
Erst durch die Hilfe der NATO war es möglich, dass die Rebellen an die Waffen des Militärs gelangten und dass strategisch wichtige Punkte durch NATO-Bomber zerstört wurden. Zusätzlich wurden auch verdeckt operierende Einheiten in dem Gebiet abgesetzt. Doch trotz aller Hilfe breitete die angebliche Revolution sich nicht aus.
Wenn das Volk wirklich so auf Seiten der Rebellen stehen würde, hätten diese wesentlich mehr Zulauf bekommen und auch die militärischen Erfolge hätten größer sein müssen.
Doch im Gegenteil, die Zivilbevölkerung beschwerte sich über massive Übergriffe der Rebellengruppen. Vergewaltigungen, Hinrichtungen und Verstümmellungen wurde von internationalen Zeugen berichtet. Leidtragend war, wie in jedem Krieg, wieder die Zivilbevölkerung. Besonders die Einwohner der Stadt Misrata.

Als die militärischen Erfolge in Misrata nicht wie gewünscht zu verzeichnen waren, initiierte man in der Nähe von Tripolis weitere Kampfhandlungen.
Nun könnte es ja doch sein, dass Gaddafi nicht freundlich gesinnte Kräfte dies mit dem Ziel taten, mit der Einnahme der Stadt, den Sieg über das Regime feiern zu können.
Dies wäre auf zweierlei Weise möglich.

1.    Die „Achse der Guten“ setzt Agente Provocateurs ein, die in Teilen der Bevölkerung für Unruhe sorgen und diese so zu Kampfhandlungen animieren. Dieses Spiel wurde in der Geschichte schon mehrfach gespielt.
Der Feind meines Feindes ist mein Freund, auch wenn ich ihn nicht mag…
Der erste Fall, der mir dazu einfällt, war die missglückte Invasion in der Schweinebucht auf Kuba. Hier wurde das ganze Wirken der CIA offensichtlich.

2.    Man entzündet dort einen Krieg, wo sonst keiner gewesen wäre.
In Libyen ist es nachgewiesen, dass sich ausländische Söldnertruppen an den Kämpfen beteiligt haben. Söldner kosten Geld.
Wer bezahlt also diese Söldnertruppen? Bestimmt nicht die Aufständischen, die vorher nicht mal Geld für eigene Waffen hatten…

Nachdenklich stimmen auch die vielen Kundgebungen, die pro Gaddafi stattfanden und -finden.
Das können auch bei wohlwollendster Betrachtungsweise nicht alles gezwungene Menschen sein.
In Wirklichkeit ging es den Menschen in Libyen gar nicht so schlecht. Es gab viele soziale Leistungen, von denen wir in Deutschland nur träumen können. Bei einer Hochzeit gab es vom Staat ein Geldgeschenk zum Erwerb von Wohneigentum, kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ein gutes Gesundheitssystem. Warum sollten die Menschen dagegen aufbegehren?
Sicher es gibt immer unzufriedene und unterdrückte Gruppen in jedem Staat, doch die Masse der Menschen waren zufrieden mit ihrem Leben.

Was jetzt ständig in den Medien als angebliche Menschenrechtsverletzung angeprangert wird, wie Schleier und Prügelstrafen, gehört einfach in diesen Kulturkreis.
Die Scharia soll nun nicht verniedlicht werden, aber vieles dort ist einfach durch die Kultur bestimmt.

Es deutet also vieles darauf hin, dass die Revolution in Libyen keine natürliche Entwicklung darstellt, sondern lanciert ist. Wer diese Akteure hinter den Kulissen sind, kann man sich auch an drei Fingern abzählen.

Zum einen gibt es immer mehr Bestrebungen, alle Länder der Welt unter eine gemeinsame Regierung zu bekommen. Die EU, NAFTA, afrikanische und arabische Liga sind nur Vorstufen davon. Zum anderen können auch Zusammenhänge eine Rolle spielen, die nicht an das Licht der Öffentlichkeit gelangen. Wenn es zum Beispiel stimmt, dass Gaddafi und sein Familien-Clan, Sarkozy an die Macht gebracht haben, dann bestimmt nicht nur, weil er so ein netter Kerl ist. Vielleicht wurde jetzt von Gaddafi die Gegenleistung eingefordert und Frankreich war damit nicht einverstanden?

Außerdem würde es bestens zu den Vorgängen passen, die sich zur Zeit im gesamten Nordafrika bis in den fernen Osten erstrecken.
Man stürzt die letzten Herrscher vom Thron, um endlich das Ziel der Gemeinschaftsregierung zu erreichen…. Aktuell scheint es das Ende der libyschen Revolution zu sein. Gadaffi ist nicht mehr an der Macht und sein Palast gestürmt.

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